Donnerstag, 7. Dezember 2017

Sarah Blasko



Im Café schätzen wir unsere Prinzipien; vor allem, um sie ab und zu zu brechen. Eigentlich sollte hier nur  Fin de siècle und Interbellumkunst veröffentlicht werden, doch wir lieben Sarah Blasko seit All I Want und ihrem Auftreten am 22. Mai 2016 im Bitterzoet, Amsterdam, zu sehr, als dass sie sich nicht einen Platz am Stammtisch verdient hätte. Ihre Performance in God-Fearing könnte stilistisch ohnehin nicht besser in dieses Blog passen. Damit genug der Entschuldigungen und Argumente, lasst uns Sarah Blasko hören.





Marianne Brandt: Selbstporträt, 1931. Quelle: abigailsolomongodeau

Tanzschule Lili Kallai, Ungarn. Quelle: dantebea

Remy Duval: Kopf in Hand, 1930er Jahre. Quelle: pinterest

Freitag, 1. Dezember 2017


Wenn Orkane Männernamen tragen würden, müsste der Stärkste Parov heißen.

Wir würden uns aber auch mit einem Tornado „Lilja“ zufrieden geben.

Freitag, 24. November 2017

kraj i početak


Ich starb in ihrem Schweigen
Gerichtet, gepeinigt
In eisiger Stille
Nicht fähig zu hören

Worte fein
Geschliffen, geschrieben
In einsamer Stille
Sie zu beschwören

Als sie sprach
Sodass ich schwieg
Umarmte ich
Was schon immer mich umgab



Montag, 20. November 2017

Alfred Cheney Johnston: Julie Newmar. Quelle: pinterest

Joseph Roths Radetzkymarsch im Wiener Burgtheater

Im Dezember 2017 gibt das Wiener Burgtheater Joseph Roths für das Theater adaptierten Roman “Radetzkymarsch“, inszeniert vom niederländischen Regisseur Johan Simons. Alle Informationen hier. Premiere ist am 14. Dezember 2017.

Gustav Klimt: Zuschauerraum im alten Burgtheater, 1888. Quelle: art-magazin


Burgtheater Wien: 

„Der Infanterieleutnant Joseph Trotta wird geadelt, nachdem er Kaiser Franz Joseph I. in der Schlacht bei Solferino das Leben gerettet hat. So beginnt eine glorreiche Phase in der Geschichte der einstmals bäuerlichen Trottas, in einer letzten Blütezeit der Habsburger. Beim Enkel Carl Joseph von Trotta, der Hauptfigur von Roths epischem Meisterwerk, zeigen sich schon deutliche Spuren des Verfalls und der Auflösung, die mit dem Kollaps einer zuvor nahezu unvergänglich scheinenden Ordnung korrespondieren. „Die Welt von Gestern“ ist nicht mehr. Roths literarisches Requiem, dessen von der äußersten, galizischen Grenze des Reiches nach Wien übersiedelter und 1939 im Pariser Exil in tiefster Verzweiflung gestorbener Autor den Zerfall Österreich-Ungarns als eine Art Lebensschock nie verwinden konnte, zeigt ein Panorama von Figuren, die sämtlich zu wissen scheinen, dass ihr Kosmos dem Untergang geweiht ist. Aufgrund dieser Erfahrung wird ihr Leben von einer unaussprechlichen, inneren Trauer bestimmt. Im Aufstieg und Verfall einer Familie spiegeln sich die letzten Dekaden der Donaumonarchie, für deren auch europäischen Geist Roth Worte wie kein anderer fand  –  eine Utopie, die er bis an sein Lebensende leidenschaftlich verteidigte.

Der gefeierte niederländische Regisseur und Theaterleiter Johan Simons, der gemeinsam mit Koen Tachelet schon Hiob und Hotel Savoy erfolgreich dramatisiert hat, adaptiert nun mit seiner ersten Arbeit für das Burgtheater Joseph Roths Jahrhundertroman für die Bühne.“

Montag, 26. Juni 2017

Donnerstag, 15. Juni 2017

Georg Kolbe: Renée Sintenis auf Sylt. Quelle: tipberlin

Renée Sintenis mit Maske. Quelle: reneesintenis

Frieda Riess: Renée Sintenis, 1925. Quelle: tgberlin

Trude Fleischmann: Sybille Binder als "Mary Dugan", Wien um 1930. Quelle: wienmuseum

Martin Imboden. Quelle: adskikafeteri

Yokoyama Taikan, 1930er Jahre. Quelle: moderntokyonews

Tourismusplakat, Japan 1930er Jahre. Quelle: pinterest

Tourismusplakat, Japan 1930er Jahre. Quelle: openculture

Zündholzschachtel, Japan 1930er Jahre. Quelle: pinterest

Hugo Erfurth: Renée Sintenis mit ihrem Foxterrier, 1927. Quelle: pinterest

Hugo Erfurth: Junges Mädchen, 1898. Quelle: pinterest

Hugo Erfurth: Clotilde von Derp-Sacharoff, um 1928. Quelle: estherartnewsletter