Samstag, 21. November 2015
Montag, 19. Oktober 2015
Samstag, 10. Oktober 2015
Freitag, 2. Oktober 2015
Reiner Stach und Leo Frijda über Franz Kafka und dessen Jugend im Goethe Institut Amsterdam
![]() |
| Der junge Franz Kafka, 1901. Quelle: kafkakring |
Am 7. Oktober 2015 findet im Amsterdammer Goethe Institut eine Veranstaltung zu Franz Kafka statt. Vortragende sind der Kafka Biograf Reiner Stach und Leo Frijda. Weitere Informationen hier.
Letztes Jahr erschien der letzte und abschließende Band der monumentalen Kafka-Biographie Rainer Stachs: Kafka – Die frühen Jahre. Der Kafka Kring nimmt dies zum Anlass, um sich bei der diesjährigen Zusammenkunft ganz diesem Thema widmen: Kafkas Jugend.
Dabei wird besonders zwei Fragen nachgegangen:
1. Inwiefern sind die Ursprünge des späteren Werk Kafkas bereits in dessen Jugend zu finden?
2. Inwieweit hat Kafkas Erfahrung mit dem jüdischen Glauben, besonders das Jüdisch-Sein in seiner Jugend, sein späteres Leben beeinflusst?
Der ersten Frage wird Reiner Stach selbst nachgehen. Er ist der Verfasser der Biografie, die zu Recht als das Standardwerk in Bezug auf Kafkas Leben gilt. 2002 erschien der zweite Band Kafka – Die Jahre der Entscheidungen (1910-15) und 2008 der dritte Band Kafka – Die Jahre der Erkenntnis (1915-1924). 2013 las er auf Einladung des Kafka-Krings aus seinem Buch Ist das Kafka? 99 Fundstücke (2012).
Der zweiten Frage wird sich Leo Frijda, ehemaliger Richter und Vorstandsmitglied verschiedener jüdischer Organisationen, annehmen. Seit seiner Pensionierung schreibt er u.a. eine Kolumne für die Website des Joods Educatief Centrum Crescas. Im März letzen Jahres wurde seine Kolumnensammlung über Kafka, Op het balkon van de elektrische tram, im Goethe-Institut Amsterdam vorgestellt.
Ausgewählte Texte Kafkas, die auf unterschiedliche Weise das Verhältnis beider Themen ausleuchten, werden vom Schauspieler und Theatermacher Boris van den Wijngaard vorgetragen.
In Zusammenarbeit mit dem Kafka Kring und der Genootschap Nederland-Duitsland.
Samstag, 26. September 2015
Freitag, 25. September 2015
Sonntag, 16. August 2015
Donnerstag, 2. Juli 2015
Freitag, 19. Juni 2015
Joseph Roth in Amsterdam: Impressionen aus dem Torpedo (ex-Parool) Theater in Amsterdam
Mathijs Deen sprach gestern Abend mit Els Snick und Tommy
Wieringa über gefälschte Unterschriften, mehrfach
verkaufte Manuskripte, was ein Schluck Wasser auslösen kann, familiäre Zustände
im Hotel Eden, blonde Neger, die Wahrheit in der Journalistik und Vieles mehr.
Dann
tauchte auch noch ein unbekanntes Foto auf, das Joseph Roth in Amsterdam zeigen
sollte. Der Saal einstimmig: das kann er nicht sein. Aus Wien, dem Sitz der Internationalen
Joseph Roth Gesellschaft, wurde bestätigt: das ist nicht der Roth. Roth selbst
hätte geschmunzelt.
Sonntag, 14. Juni 2015
Donnerstag, 4. Juni 2015
Joseph Roth in Amsterdam: Lesung mit Els Snick und Tommy Wieringa
Am Donnerstag 18. Juni 2015 halten Els Snick und Tommy Wieringa eine Lesung zu Joseph Roth in Amsterdam im Torpedo Theater (voormaliges Parool Theater). Hier die offizielle Ankuendigung:
Binnenkort verschijnt De blonde neger en andere portretten van de grote journalist Joseph Roth (Uitgeverij Bas Lubberhuizen). Samenstelling en vertaling ELS SNICK. Reden genoeg om bijeen te komen. Els, niet voor niets 'vertegenwoordiger van Roth op aarde' genoemd, zal het niet alleen over dit boek hebben, maar ook over Roths belevenissen in Amsterdam. Met lichtbeelden! We zien fragmenten uit de film De Legende van de Heilige drinker. Onder leiding van presentator MATHIJS DEEN wisselt ze van gedachten over Roth met liefhebber en Roth-inleider TOMMY WIERINGA. En we drinken de glaasjes die Roth ook zo graag dronk.
Anmelden kann hier.
Binnenkort verschijnt De blonde neger en andere portretten van de grote journalist Joseph Roth (Uitgeverij Bas Lubberhuizen). Samenstelling en vertaling ELS SNICK. Reden genoeg om bijeen te komen. Els, niet voor niets 'vertegenwoordiger van Roth op aarde' genoemd, zal het niet alleen over dit boek hebben, maar ook over Roths belevenissen in Amsterdam. Met lichtbeelden! We zien fragmenten uit de film De Legende van de Heilige drinker. Onder leiding van presentator MATHIJS DEEN wisselt ze van gedachten over Roth met liefhebber en Roth-inleider TOMMY WIERINGA. En we drinken de glaasjes die Roth ook zo graag dronk.
Anmelden kann hier.
Donnerstag, 28. Mai 2015
Joseph Roth und das Kino. Lesung und Buchpräsentation im Wiener Filmhauskino
Der österreichische Autor Joseph Roth (1894-1939) hat nicht nur große Romane geschrieben (Die Rebellion, Radetzkymarsch, Die Kapuzinergruft), sondern in den 1920er und 30er Jahren als Journalist auch viele interessante Texte publiziert. Das damals noch neue Medium Film spielte bei Roth eine große Rolle, er war neugierig, oft skeptisch, gelegentlich auch begeistert. Helmut Peschina und Rainer-Joachim Siegel haben jetzt im Wallstein Verlag einen Band mit „Feuilletons zur Welt des Kinos“ herausgegeben: „Drei Sensationen und zwei Katastrophen“. Rund hundert Texte von Joseph Roth zum Thema Film haben die Herausgeber gefunden, sie wurden zunächst in der Wiener Zeitschrift „Die Filmwelt“ und dann vor allem im Berliner Börsen-Courier und in der Frankfurter Zeitung veröffentlicht. Roth hat sich nicht als professionellen Filmkritiker gesehen, sondern als Beobachter der Kunstszene, in die er auch das Kino einbezog. Er konnte scharf urteilen.
So schreibt er über den zweiten Teil der Nibelungen: „Man hat den zweiten Teil des Nibelungenfilms mit großer Spannung erwartet. Er hat enttäuscht. Ja, er ist sogar eine Katastrophe. Denn er ist, was gerade noch ein altes Epos sein darf, ein Film aber unter keinen Umständen: langweilig. (…) Es ist hart, einem so begabten Filmregisseur wie Fritz Lang sagen zu müssen, daß seine Mühe größer war als seine Achtung vor dem Sujet.“ (Frankfurter Zeitung, 14.5.1924).
Eine fast klassische Filmkritik schrieb Roth über Murnaus Der letzte Mann, mit einer Verneigung vor dem Autor Carl Mayer und dem Hauptdarsteller Emil Jannings, skeptischen Bemerkungen zum Epilog („ironischer Konzessions-Schluß“) und dem Resümée: „einer der besten Filme nicht nur Deutschlands, sondern der Welt“. (Frankfurter Zeitung, 8.1.1925).
Roths große Liebe galt Charles Chaplin, seine Verachtung den amerikanischen Erfolgsfilmen. Im Anhang enthält das Buch zwei Treatments: „Kinder des Bösen“ und „Der letzte Karneval von Wien“. 80 Seiten Anmerkungen liefern wichtige Informationen zu den Texten. Das Nachwort der Herausgeber beschreibt das ambivalente Verhältnis von Joseph Roth zum Film.
Buchpräsentation am 30. Mai um 20 Uhr im Filmhaus Kino bei freiem Eintritt. Kartenvorbestellungen unter office@stadtkinowien.at.
Abonnieren
Posts (Atom)























