Montag, 4. Februar 2013

Ylla mit Katze

Die Tierfotografin Ylla (Camilla Koffler) mit Katze, portraitiert von ihrer Lehrmeisterin und Mentorin Ergy Landau. Quelle: tricotrouge


Die am 16. August 1911 in Wien mit ungarischem Paß geborene und 1955 bei einem Shoot in Indien gestorbene Fotografin Camilla Koffler (Künstlername Ylla) galt bei ihrem Tod als “the most proficient animal photographer in the World” ("Fall Kills Ylla, Camera Artist", New York Times (Obituary) vom 31. März 1955.

Im deutschen Wikipedia gibt es noch nicht einmal einen Eintrag über sie. Das wollen wir hier mit einer Biografie Recht setzen:


Camilla Henriette Koffler wurde am 16. August 1911 in Wien geboren. Ihr Vater Max Heinrich Koffler stammte aus Rumänien, die Mutter, eine geborene Leipnik, aus Serbien. Beide waren ungarische Staatsbürger. Während des Ersten Weltkrieges lebte sie mit ihrer Mutter auf der ständigen Flucht vor der Kriegsfront in Budapest, Szeged, Zagreb und Budapest. Nach dem Krieg besuchte sie ein deutsches Internat in Budapest. Sie studierte ab 1926 Bildhauerei bei Petar Palavicini an der Belgrader Kunstakademie und ab 1931 in Paris an der Académie Colarossi. Sie entschied sich für den Künstlernamen Ylla, nachdem sie entdeckt hatte, dass ihr Vorname auf Serbisch “Kamel” bedeutete.

Ab 1932 arbeitete Ylla als Retoucheurin im Pariser Fotoatelier von ungarischen Fotografin Ergy Landau, die ebenfalls im Café Marquardt mit Arbeiten vertreten ist.

Ylla griff bald selbst zur Kamera und wurde dabei von Ergy Landau unterstützt. So nahm Landau die Initative für eine Ausstellung von Yllas Tierfotografien in der Galerie de le Pléiade. Der große Erfolg der Ausstellung ließ Ylla 1933 ein eigenes Fotostudio in Paris unter ihrem Künstlernamen eröffnen. Sie spezialisierte sich von Beginn an auf die Tierfotografie.

Die Vermarktung übernahm die Agentur Rapho des ungarischen Fotografen Charles Rado. Ihre Fotografien erschienen in verschiedenen Ausgaben von Photographie, herausgegeben von Arts et Métiers Graphiques, und der Zeitschrift Lilliput in England. 1937 veröffentlichte Ylla zwei kleinere Fotobände über Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”. 




Als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit konnte Ylla 1941 mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York emigrieren und dort ein Fotostudio für Tierportraits eröffnen. Sie publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.


Titelbild der Zeitschrift "U.S. Camera", Oktober 1940. Quelle: wikipedia



Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.

Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.

Ylla in Afrika.


Ylla mit Tukan, ca. 1950. Quelle: wikipedia

Ylla und "Two Little Bears"


Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.

Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.
Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.

Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.

Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.
Biografische und nicht beim Foto angegebene Bildqquellen: Iris Meder/Andrea Winkelbauer: Vienna's Shooting Girls, Wien 2012 und Pryor Dodge.


Hunde und Katzen, 1938 erschien ihr erstes größeres Buch mit dem Titel “Grands et Petits” (in der englischen Ausgabe “Big and Little”). Der britische Biologe Julian Huxley beauftragte sie im selben Jahr für sein Buch “Animal Language”.
1941 emigrierte Ylla mit Unterstützung des Museum of Modern Art nach New York und eröffnete ein Fotostudio für Tierportraits. Sie galt als die renommierteste Tierfotografin ihrer Zeit und publizierte u.a. in Life, Look und Sports Illustrated. Sie veröffentlichte 10 Bücher zwischen 1944 und 1954, u.a. für Kinder (am bekanntesten “The Sleepy Little Lion” und “Two Little Bears”, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden). Ihre Geschichte wurde sogar in einem Comic erzählt.
Fotoreisen brachten sie nach Kenia und Uganda. Ende 1954 reiste sie auf Einladung des Maharadschas von Mysore und auf Anregung von Jean Renoir nach Indien. Dort stürzte sie bei der Dokumentation eines Ochsenrennens beim Dasara Fest am 30. März 1955 vom Jeep und erlag kurz darauf in Bharatpur ihren Verletzungen.
Posthum erschienen “The Little Elephant” und “Animals in India”.
Auch Ergy Landau (1896-1967) hätte sich mehr Aufmerksamkeit verdient. Auf Wikipedia gibt es nur einen französischen Eintrag (hier).

Kommentare:

  1. Hallo, ich schreibe jetzt den Artikel für die Wikipedia. Dass es "noch nicht einmal" einen solchen für Ylla gab, liegt daran, dass es ein Freiwilligenprojekt ist, in dem jedermann die Artikel nach seinem eigenen Interesse schreibt. Wenn man einen Artikel in der WP vermisst, bleibt nur eins: selbst schreiben. Aber ich mache das jetzt, weil der Artikelersteller in der en:WP ein Freund von mir ist, der mich darauf hinwies. Gruß Nicola

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  2. Dann hat sich ja endlich jemand gefunden! Ylla hat es sich verdient. Ich bin gespannt auf den Artikel.

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